Wir kennen unsere Bauern!

Durch eine genossenschaftliche Partnerschaft vom Landwirt bis zur Ladentheke wissen wir, woher unser Fleisch kommt.

Die wichtigsten Fakten:

  • vertraglich gesicherte Partnerschaft zwischen Westfleisch, RASTING und EDEKA 
  • ausgewählte Vertragsbauern in unserem Einzugsgebiet, die Schweine oder Kälber aufziehen und diese an Westfleisch liefern
  • exklusiv und verbindlich für EDEKA Rhein-Ruhr
Unsere Leistungen — Ihre Sicherheit:
  • regelmäßiger Austausch und intensive Zusammenarbeit mit unseren Bauern
  • ein Lieferant = homogenere Qualität bei Frischfleisch entsprechend der RASTING - Artikelspezifikationen
  • Laboranalytik der Mikrobiologie und von Arzneimittelrückständen
  • Einzeltierkontrolle von Tierwohl und Tiergesundheit durch Veterinäre und Kamera-Messsysteme am Schlachthof
  • neutrale Überwachung von Futtermitteln, Antibiotika, Salmonellen und Befunddaten (QS-Monitoring)
  • Beratung auffälliger Landwirte durch Fachtierärzte bzw. Tiergesundheitsdienste
  • neutrale Audits durch das QS-Prüfsystem für Lebensmittel und die Initiative Tierwohl (ITW bei teilnehmenden Schweinehaltern)
  • Begleitung und Weiterentwicklung von Tierwohl und Nachhaltigkeit
  • Qualitäts- und Nachhaltigkeitsprojekte


Der erste Tierarzt auf dem Hof ...

...ist der Landwirt

Ein Beispiel eines der Vertrags-Bauern, der mit der Firma Westfleisch kooperiert. Dieser  land- wirtschaftliche Pachtbetrieb liegt bei Holtrup.

Der Hof, der zurzeit 1.900 Schweine und 480 Bullen beheimatet wird nur von drei Arbeitskräften bewirtschaftet.

Bei saisonbedingter Mehrarbeit wie z.B. Ernte, Bestellungen, Flüssigdünger-Ausbringung etc. greift der Bauer auf externe Dienstleister (Lohnunternehmer) zu.

Auf 180 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche wird das Futtermittel für die Versorgung der Bullen und Schweine selbst angebaut und bewirtschaftet.

Die Schweine, die auf diesem Hof in der Aufzucht leben werden in großen Ställen und in Herden gehalten. Die Tiere werden nicht auf Stroh gehalten, da es durch die Fäkalien zu hohen Ammoniakgasen käme. Durch die Betonbodenhaltung mit Ritzen fallen die Fäkalien
direkt auf einen darunter liegenden, gut zu säubernden Boden, damit die Schweine nicht darin suhlen können. Der Betonboden selbst ist beheizt, damit die Tiere sich wohlfühlen.

Die Kälber werden im Alter von 3 bis 4 Wochen von den Bauern ausgesucht. Nach der Geburt bleiben die Tiere einige Tage bei den Mutterkühen und trinken Milch. Nach Absetzung von der Kuh erhalten sie aufbereitetes Milchpulver aus großen Saugflaschen. Anschließend werden sie auf Wiederkäuerfutter umgestellt. Die Kälber werden in der 10 bis 12 Woche an die Landwirte zur Weitermast ausgeliefert und wiegen ca. 200 kg.

Die Bullen wachsen in Herden in großen offenen lichtdurchfluteten Ställen auf, die mit Stroh ausgestreut sind. Verletzte + Kranke Tiere werden von der Herde separiert und besonders gepflegt. Der erste Tierarzt vor Ort ist der Landwirt. Er kennt seine Tiere und merkt wenn sie nicht gesund sind, bevor der Tierarzt mit dem Doktortitel gerufen wird.

An den klaren Augen und der feuchten Nase erkennt man die Gesundheit eines Bullen.

Jeder der 480 Bullen  hat einen eigenen Pass und zwei Ohrmarken. Die Ohrmarken geben Auskunft über die Herkunft eines jeden Tieres:

  • Staatnummer
  • Landnummer
  • Kreisnummer
  • Betriebsnummer ( Erzeugerbetrieb, Mutterkuh)

Tierwohl wird in diesen Betrieben großgeschrieben. Die Bullen erhalten 2x täglich eine Strohdusche und haben ausreichend Platz um sich zu bewegen.